Familienfahrt auf der Lahn

Thea Klaren
vom 14. - 17. Mai 2015

Am Dienstag, den 12. Mai, hatten wir (Thea und Horst) unsere Boote vormittags schon aufs eigene Auto verladen. Am Abend fanden sich dann unsere Kameraden am Bootshaus ein, um ihre Boote auf die Hänger zu verladen. Die Abfahrt nach Gießen erfolgte am späten Nachmittag des folgenden Tages. Wegen Unabhängigkeit konnten Horst und ich schon früher losfahren. Beim Wiesecker Kanu Club angelangt, trafen wir dort den Platzwart Jörg mit seiner Frau an, der uns den Zeltplatz zeigte und den Schüssel für das Bootshaus aushändigte. Auf dem Zeltplatz neben dem Wohnwagen vom Platzwart bauten wir bei Sonnenschein dann unser Zelt auf.

Nur wenig später trafen Rainer mit den Kindern Christian, Ariane und Thomas ein. Schnell war mit gemeinsamer Hilfe das Zelt aufgebaut. Zwischenzeitlich erschienen auch nach und nach unsere anderen Kameraden. Insgesamt zählten wir zwanzig Personen, der Zeltplatz war voll belegt.

Für die Verpflegung war bestens gesorgt. Für alle Fälle hatte man auch einen Kühlschrank mitgebracht, der auch tatsächlich voll gepackt im Einsatz war. Wir hatten die Erlaubnis, die Küche und die Gerätschaften zu nutzen. Große Kochtöpfe hatten wir selber mitgebracht, auch eine Induktionskochplatte von mir, stand uns zur Verfügung

Wir halfen gemeinsam alles Mitgebrachte in die Küche zu schaffen. Später nach dem Abendessen wurde für den folgenden Tag den Verlauf der ersten Fahrt auf der Lahn besprochen. Vom Wiesecker Kanu-Club bis Bootshaus SKV Gießen, die Lahn einmal runter paddeln und wieder zurück. Für die Kleinsten unserer Jugend reichte das erstmal, sie sollten ja nicht die Freude verlieren, auch haben Rainer und Peter ihre Buben mal im Schlepptau gezogen, damit sie wieder fit wurden.

Slalomstrecke, Kanu Club Wieseck

Ankunft und Pause auf dem Gelände des SKC Bootshaus Gießen.

Nach der Rückfahrt zu unserem Zeltplatz, freuten wir uns schon auf den gemeinsamen Grillabend. Iris und Marie hatten schon alles vorbereitet. Kartoffelsalat und andere Leckereien. Der Grill musste nur noch angezündet werden. Es wurden Würstchen und Steaks zu kühlen Getränken gereicht. Es war allemal ein lustiger Abend mit viel Gesprächsstoff Witze und Musik, vor allen Theo und Klaus verstanden es uns zum Lachen zu bringen.

Iris, Marc und Christian beim Grillen

Wohl bekommst. Rainer unterhält die Jugend.

Nach Ausklang des schönen Abends wurde auch schon die nächste Tour besprochen.

Die schönste Strecke auf der Lahn begann in Roth, wo wir am kommenden Morgen starteten.

Marie und Peter, im Tross unsere Kameraden

Pause auf der Kiesbank Marc, Renate u.a.

Hier im oberen Bereich hat die Lahn mehr Fließgeschwindigkeit, umgeben von Bäumen und Sträucher, eine wunderschöne Natur  Hier kam unser Paddelerlebnis voll zur Geltung, frei von störenden Motorbooten.

Auf der Höhe von Lollar kam dann das Wehr in Sicht.

Zur Abwechslung konnten wir, Roman, Stefan, Christian, Horst und ich, natürlich nur mit Sportbooten, das Wehr hinunterfahren.

Nicht mehr weit, nach dem Wassersportverein Lollar, erblickten wir die Ruine Badenburg und alsdann die Slalomstrecke vor dem Ziel unseres Zeltplatzes. Diese Fahrt war ausnahmslos wunderschön.

Thomas schaut in die Ferne

Gegen Abend war wieder Grillen angesagt, denn nach dem langen Paddeltag waren wir alle sehr hungrig.

Späterhin haben wir geplant, die letzte Fahrt durch die Weilburger Doppelschleuse zu unternehmen.

Alles fertig geladen zur Abfahrt nach Löhnberg zum Start.

Nach dem Einbooten ging es schon in die erste Schleuse

Nicht lange danach fuhren wir in den dunklen Tunnel der Doppelschleuse Weilburg ein.

Es gab in der Kammer ein dichtes Gedränge, letztlich waren auch noch andere Kanuten dazugekommen.

Vor der Ausfahrt nach Odersbach

Endlich wieder draußen, erreichten wir in Kürze den Campingplatz Odersbach.
David

An der Treppe neben dem Campingplatz war unser Ausstieg

Pierric wartet mit uns auf die Rückkehr des Busgespann

Langeweile kam keine auf, denn Elise machte ein unfreiwilliges Bad in der Lahn.

Die Übeltäter waren Stefan und Christian -

und Klaus dagegen stieg in die Badewanne.

Nach dieser ereignisreichen Fahrt, wieder zurück zum Zeltplatz, wollten wir uns etwas "Gutes" tun. Wir wollten nicht kochen, wir wollten nicht grillen, sondern wir wollten wie die Herrschaften speisen. Unser Weg führte uns in die Ruine Badenburg, die zur Gaststätte umfunktioniert ist. Eine mittelalterliche Atmosphäre.- wunderschön.

Eingang der Gaststätte zur "Badenburg".

Gleich neben dem Eingang, über dem rechten Tisch hängt dieses Schild

Zum Abschluss, schmackhaftes Abendessen bei kühlem Bier.

An nächsten Tag werden wir dann die Heimreise antreten.

Es war ein schönes Erlebnis, dann bis zur nächsten Fahrt.

Ahoi, Eure Thea