4 Tage Semois – Paddeln, Sonne, Grillen und mehr

von Beate Bertelsbeck-Moll

Mit 9 Paddlern und Paddlerinnen fuhren wir am frühen Samstagmorgen Richtung Belgien. Nach erfolgreicher Navigation erreichten wir unseren Campingplatz St. Cecile nach 3 ½ Stunden

Geübte Paddler sind auch geübte Zeltaufbauer und so standen nach 1 Stunde unsere 5 Zelte und wir konnten endlich aufs Wasser.


Der Wasserstand der Semois war mit 7,5 cm² höher als im letzten Jahr und so nahmen wir uns für den ersten Tag 15 km vor (von Florentville nach St. Cecile). Wir Wanderfahrer wollen aber auch Natur erleben und nicht nur Kilometer abreißen, wir ließen uns Zeit um die unberührte Natur zu erleben und die mitgebrachte Verpflegung in den Pausen zu genießen.


Abends stand das erste Grillen auf dem Plan, und so mancher war nach den Anstrengungen des Tages müde. Nach einem kurzen Gewitter (wir waren schließlich in den Ardennen) wurde am Lagerfeuer diskutiert bis der letzte das Feuer ausmachte.

Am zweiten Tag fuhren wir, nach ausgiebigem Frühstück, von St. Cecile nach Morthean-Lingel. Vier Wehre galt es zu überwinden, kein Problem, wir können ja paddeln. Die 21 Kilometer verteilten wir auf ein paar schöne Stunden auf dem Wasser. Die herrliche Natur und die Ruhe waren beeindruckend. Nicht zu vergessen; auch am zweiten Abend wurde gemeinschaftlich geschnippelt, gerührt und gegrillt. Die Erlebnisse des Tages wurden kanutengerecht aufbereitet und mit einem belgischen Bier und einem deutschen Wein begossen.

Für den dritten Tag wünschten wir uns zum Paddeln auch ein wenig Sightseeing, unser Wanderwart ließ uns nach Bouillon paddeln, von Dohan waren das 15 Kilometer und nur ein Wehr. Nach erfolgreicher Tour auf der Semois und dem Besuch des Städtchens Bouillon ging es zurück zum Campingplatz, wo der Grill schon auf uns wartete. Der letzte Abend wurde genossen und alle Vorräte die nicht fürs letzte Frühstück benötigt wurden, haben wir konsumiert.

Der letzten Nacht folgte das letzte Frühstück, dass manche früher als andere einnahmen und schon mit dem Zeltabbau beschäftigt waren. Als auch der oder die letzte fertig war mit dem Frühstück wurde alles zusammengefaltet, verpackt und in den Fahrzeugen verstaut. Pünktlich um 10 Uhr ging es Richtung Heimat.

Zurückblickend hatten wir viel Spaß beim Paddeln auf der schönen Semois, wunderschönes Wetter (daran konnte auch das Gewitter nichts ändern), schöne Stunden beim Grillen und Lagerfeuer und so mancher hätte noch ein paar Tage dran hängen können.

Machen wir… beim nächsten Mal.